Was machst Du mit den zahlreichen Kokosnüssen auf Eurer Insel?

Den Jungs an den Kopf werfen, wenn sie meinen heimlichen Rumvorrat entdecken.

Welche Musik hörst Du am liebsten, während Du am Strand liegst ?

Bei schönem Wetter The Strokes, bei Sturm den Klassiker : Aenima von Tool. Außerdem höre ich gern in der Hängematte liegend, Jens beim Bass Üben zu.

   

Du hast ein Stück Pergament für eine Flaschenpost. Was würdest Du drauf schreiben?

Achtung, gefährliche Insel voraus!

Was bedeutet Dir das abendliche Musizieren mit den Jungs?

Selbsterfahrung, Entspannung, Lust an der Existenz des Universums, Freundschaft.

Was wolltest Du auf einem Auftritt schon immer mal machen?

Mich ins Schlagzeug schmeißen. Ich muss bis dahin aber noch die weiche Stelle finden. Wenn es die Musik zulässt, stehe ich ansonsten sehr darauf, selbstvergessen auszurasten.

Warum hast Du eigentlich als bekennender Wenigtrinker einen heimlich Rumvorrat auf der Insel?

Dafür gibt es keinen Grund. Ich betrachte das als dadaistisches Kunstwerk, das zeigen soll, dass exzessives Alkoholhorten genauso sinnlos ist, wie eszessives Alkoholtrinken. Yipieh, Rock´n-Roll!

Frühere Bands:

Ich war Gitarrist bei Soloecum, einer experimentellen Schülerband, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Wir hatten etwa 20 Auftritte in Berlin und Studioaufnahmen im Renner.

Außerdem war ich Schlagzeuger bei X.M., heute Kamas. Bis heute eines der für mich unerklärlichsten Ereignisse meines Lebens, als mich der Dan fragte, ob ich bei X.M. Schlagzeug spielen will. Wir kannten uns praktisch gar nicht und ich hatte noch nie in meinem Leben auf ein Schlagzeug eingehauen.

Dort hab ich die 15/7-Takte fürchten gelernt, aber wir hatten immerhin einige gute Auftritte in und um Berlin.

Achja, und ich war 2 Jahre Gitarrist beim Leonard-Bernstein-Chor, wir haben ein 1.5-stündiges Rockoratorium gespielt. Der musikalische Oberhammer!

Nicht zuletzt Banjo-Spieler bei den legendären Punani-Riders. Leider ist nichts festes draus geworden.